Steyler Missionsschwestern in Brasilien

Seit vielen Jahren unterstützt der Kirchort Martinsthal die Steyler Missionsschwestern in Brasilien, insbesondere Schwester Irmhild, S.Sp.S.

Brief aus Steyl vom 12.03.2016

Herzlich danke ich Ihnen für Ihre Spende in Höhe von 150 € für Schwester Irmhild in Sao Paulo und ihren missionarischen Einsatz für Kinder und Familien. Ihre Spende wurde unserem Konto am 04.03.2016 gutgeschrieben. Was steckt nicht alles in dieser nüchternen Zahl? Wie viele haben sich bereit erklärt, das Fastenessen vorzubereiten und zu "bewerben", wie oft haben Sie andere angesprochen und sie motiviert, doch teilzunehmen - Verzicht oder gelebte Gemeinschaft für einen guten Zweck! Ich stelle mir vor, das es während des Fastenessens zu guten Begegnungen gekommen ist.

Schwester Irmhild setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in einem geschützten Raum spielen und lernen können. Da ist sie ganz im Einklang mit dem Motto des letzten Weltgebetstags am 4. März: "Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf!" Die Kinder, die im Kinderhort Madre Josefa ein Zuhause gefunden haben, landen nicht auf der Straße und müssen sich nicht den Gesetzen der Straße, d.h. den Gesetzen der rivalisierenden Banden, unterwerfen. Sie dürfen Kind sein. Mit Ihrer Spende bauen Sie eine Brücke zu diesen Kindern.

Noch einmal danke ich Ihnen.

Mit freundlichem Gruß

Sr. Ilse Beckmann, Missionsprokuratorin der Steyler Missionsschwestern


Dank aus Sao Paulo vom 29.02.2016

Liebe Freunde in der Pfarrgemeinde St. Martin,

Ihnen allen ein ganz herzlicher Gruß aus Brasilien! Und auch die besten Wünsche für das Jahr 2016. Zwei Monate dieses Jahres gehen heute zu Ende und es wartet viel Arbeit auf uns. Doch zunächst möchte ich Ihnen allen ganz von Herzen danken für die kostbare Hilfe von 500 €, die über die Steyler Mission am 19.11.2015 gebucht - am 31.01.2016 bei Schwester Ilse in Steyl eingingen und nun schon hier in Brasilien angekommen sind. Gott lohne es Ihnen allen tausendfach, was sie mit soviel Mut und Ausdauer für die Aufgaben der Weltmission übernehmen. Ganz gewiß gibt es nun auch große Sorgen in der Heimat, so viele Flüchtlinge brauchen Hilfe und ein offenes Herz. Auch wir verfolgen die Lage mit großer Sorge; möge die Menschheit doch endlich den Frieden bejahen und allen Hass und Feindseligkeiten überwinden.

Hier in Sao Paulo arbeiten wir nun auch mit den Einwanderern und Flüchtlingen aus Bolivien, Paraguay und Haiti. Auch konnten wir noch einen weiteren Kinderhort übernehmen, der von Schwestern eines anderen Ordens wegen Personalmangel geschlossen wurde. So war es eine große Freude für die Eltern, arbeitende Mütter, die ihre Kinder im Hort in guter Obhut wissen. Möge der Herr uns täglich neu die Kraft für all die missionarischen Aufgaben schenken. In Rio de Janeiro ist die Arbeit auch in guten Händen, der Kinderhort ist natürlich wieder bis auf den letzten Winkel gefüllt.

Nochmals möchte ich von Herzen für die große Hilfe danken!

In der Liebe des Heiligen Geistes,

Ihre dankbare Schwester Irmhild, S.Sp.S.